Samstag 27. Mai 2017

Inhalt:

Vorgeschichte


Über vierzig Jahre lebten viele Menschen und mit ihnen ihre Kirchen in Ost(Mittel)Europa im kommunistischen Herrschaftsbereich. Der marxistisch-leninistischen Ideologie entsprechend galten diese Menschen – weil religiös – als die Hauptfeinde des kommunistischen Totalitarismus. Die Partei wollte sich die Menschen für ihre Ideen und Programme „total“ gefügig machen. Religiöse Menschen hingegen, die einmal ihr Knie vor Gott gebeugt haben, beugen ihr Knie nicht mehr vor einer Partei. Das Unpolitischste, was die Religionen haben, nämlich die Anbetung, erwies sich als das Politischste.

 

1989 zerriss der Eiserne Vorhang, fiel die Mauer in Berlin – zusammen mit dem Ende der kommunistischen Herrschaft. Ost(Mittel)Europa machte sich auf den Weg zu freiheitlichen Demokratien, mit einer sozialen Marktwirtschaft, und das längerfristig im Rahmen des eins werdenden Europas.

Pastorales Forum - Förderung der kirchen in Ost(Mittel) Europa
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