Samstag 23. September 2017

Inhalt:

Aufbruch


Das Internationale Forschungsprojekt AUFBRUCH hat sich zum Ziel gesetzt, die Positionierung der Kirchen, zumal der katholischen, während des Kommunismus zu untersuchen, um von da aus sich deren Repositionierung auf dem Weg in demokratische Reformgesellschaften zuzuwenden. Das Ziel sind also genaue religions- und kirchensoziologische Kenntnisse.

Das Projekt lief 1997 in zehn nachkommunistischen Ländern: in Litauen, Polen, in der Ukraine (Galizien), in Tschechien und der Slowakei, in Ungarn und Rumänien (mit einem Schwerpunkt in Siebenbürgen), in Slowenien und Kroatien sowie in Ostdeutschland, dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR). 2007 kamen die orthodoxen Länder Moldawien, Weißrussland, Serbien und Bulgarien dazu.

Das Projekt ist transdisziplinär angelegt. Fachleute der Sozialwissenschaft, der Geschichte sowie der (Pastoral)Theologie arbeiten in Länderteams zusammen. Es hat einen qualitativen wie einen quantitativen Forschungsteil. Dementsprechend vielfältig sind auch die angewandten Forschungsmethoden: sozialwissenschaftliche Erhebung (repräsentativ für alle zehn Länder), biographische Forschung – vor allem Gespräche mit Zeitzeugen, Analysen von (Samisdat)Literatur aus dem Forschungszeitraum.

Die erste Erhebung fand 1997 statt, die zweite 2007.


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