Sonntag 17. Dezember 2017

Inhalt:

Orthodoxieprogramm

 

In der Aufbruchstudie "Gott nach dem Kommunimus" wurden in einigen Ländern auch orthodoxe Personen befragt. Bei der Auswertung wurde fraglich, ob das eingesetzte Forschungsinstrument, das protestantische und katholische Religiosität und Kirchlichkeit in bewährter Weise mißt, auch für orthodoxe Frömmigkeit und Kirchlichkeit taugt. Das führte zur Entwicklung des sogenannten "Orthodoxieprogramms".

 

Sein Ziel ist es, Religionsforschung innerhalb der Orthodoxie zu fördern.
Mehrere Teilprojekte wurden dazu in Gang gesetzt:

  • Frau Inna Naletova, eine Schüler von Peter L. Berger (Boston), selbst Russin, wurde für drei Jahre nach Moskau geschickt, um den Stand der Religionsforschung in Russland zu erheben. Sie macht mit dem Material ihre Doktorarbeit in Boston.
  • Zwei Absolventen der orthodoxen Ausbildungsstätt in Minsk erhielten ein Stipendium. Frau Olga Martinovich studiert in Wien die Geschichte der Weissrussischen Kirche nach dem Kommunismus. Ihr Mann Vladimir Martinovich, eine orthodoxer Theologe, sucht nach den Möglichkeiten einer der Orthodoxie angemessenen Religionsforschung ("Mitgliedschaft iun der Weißrussiuschen Kirche nach dem Kommunismus".
  • Es wurde ein Symposium mit orthodoxen und katholischen Fachleuten in Minsk durchgeführt. Metropolit Filaret lud die Teilnehmenden am Symposium zu einem Mittagessen ein und unterstrich damit sein kirchlichenpolitisches Interesse am Projekt.
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